"Schnappschüsse" vom Arbeitseinsatz am Storchenteich in Rendel

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Adebars Revier wird aufgeräumt

"Frankfurter Neue Presse" am 19.09.2011

Naturschützer pflegen Rendeler Biotop, damit sich Störche im nächsten Jahre dort wieder wohlfühlen können.

 

Nun ist der Weg zum Wasser für die Störche wieder frei: Zehn Mitglieder des Naturschutzbundes (Nabu) Karben nahmen Pflegearbeiten am Teich "In den Rendeler Wiesen" vor. Sie schnitten Weiden, Pappeln und Hartriegel zurück. Und erzählten dabei spannende Geschichten über die Adebars.

 

Von Georgia Lori

 

Karben. Jetzt ist das Biotop für den Storch wieder gut zu erreichen: Mitglieder der Nabu-Gruppe Karben schneiden die Büsche in den Rendeler Wiesen zurück. Foto: Georgia LoriJetzt ist das Biotop für den Storch wieder gut zu erreichen: Mitglieder der Nabu-Gruppe Karben schneiden die Büsche in den Rendeler Wiesen zurück. Foto: Georgia LoriJetzt ist das Biotop für den Storch wieder gut zu erreichen: Mitglieder der Nabu-Gruppe Karben schneiden die Büsche in den Rendeler Wiesen zurück. Foto: Georgia Lori Der schrille Ton einer Motorsäge zerschneidet die Luft. Männer mit Sensen und Astscheren haben sich am Ufer des 1500 Quadratmeter großen Teiches verteilt, um die Äste der über 1,50 Meter hohen Büsche zu kürzen. Ab und zu wischen sie sich Schweißtropfen von der Stirn. "Das Grundstück für den Teich stellte die Stadt vor acht Jahren zur Verfügung", sagt Nabu-Vorsitzender Jürgen Becker. Der Naturschutzfonds Wetterau übernahm die Planung, die Untere Naturschutzbehörde die Finanzierung des rund 4000 Euro teuren Projekts. 2005, zwei Jahre nach dem Teichbau, sponserte die Ovag einen Storchenhorst.

 

Schwierige Besiedlung

 

Dessen Besiedelung gestaltete sich jedoch zunächst schwierig. Der seit 2000 in Gronau ansässige Storch sah die Rendeler Wiesen als sein Revier an und attackierte neu ankommende Störche. Das Storchenpaar, das den Horst 2007 besetzte, ließ sich nicht beeindrucken und blieb. Die beiden ersten Brutversuche blieben allerdings erfolglos. Erst 2010 und 2011 gelang es dem Paar, je zwei Jungstörche groß zu ziehen. Die Witterungsbedingungen waren günstiger, als in den zurückliegenden Jahren.

 

Doch während der Gronauer Storch überwintert, ziehen die Rendeler Störche in den Süden. "Ein zweites Storchennest in Karben befindet sich im Naturschutzgebiet Ludwigsquelle", sagt Becker. Das Nest ist vor drei Jahren errichtet worden. Auch hier wurden parallel zu Rendel an zwei aufeinander folgenden Jahren je zwei Jungstörche flügge. Weitere Horste, sagt Becker, seien in Karben nicht geplant. Zwei Storchenpaare seien genug in Relation zum Wiesenbestand. Die Störche, die in Karben beheimatet seien, benötigten ausreichende Futterquellen – wie den Teich in den Rendeler Wiesen.

 

Damit Meister Adebar Frösche, Kaulquappen und Insektenlarven vom gedeckten Tisch holen kann, muss das Biotop jedoch zugänglich sein. Auch unweit davon gibt es weitere Feuchtflächen, wie einen renaturierten Bach oder den offen gelegten Bornwiesengraben. Dessen einstige Verrohrung wurde Mitte der 1990er Jahre wieder aufgehoben. Laut Becker befindet sich zwischen Groß-Karben und Ilbenstadt der nächste Storchenhorst. Die Bevölkerung beobachte den großen weißen Vogel gerne, der manchmal wie in Zeitlupe durch die Wiesen stakst, und empfinde seine Anwesenheit als angenehm. "Der Storch ist ein Symbol für eine intakte Landschaft", erklärt Becker. Mit Freude werde die Fütterung der Jungstörche mit Ferngläsern beobachtet. Ansonsten haben die Störche in ihrem Lebensraum kaum Beeinträchtigungen. Eine jährliche Nestreinigung ist nicht nötig. Da der Nestaufbau noch dünn und die Nestplattform durchlässig ist, fließt das Regenwasser ab.

 

Obstwiesen betreut

 

Allerdings sind die Störche nicht das einzige Aufgabenfeld der Nabu-Gruppe. Auch Streuobstwiesen werden betreut und die Mehlschwalben-Kolonie in Karbens Industriegebiet. In fast allen Kirchen Karbens wurden Eulenkästen für Schleiereulen installiert. In guten Jahren gab es sieben bis acht Bruten, in den vergangenen beiden Jahren aufgrund von schneereichen Wintern nur zwei in Karben. Mit dem Hinweis auf die Schleiereulen-Population möchte es Becker jedoch bewenden lassen. Er wird am Ufer gebraucht. Wenig später heult auch die von ihm bediente Motorsäge laut auf. Das gesägte Astwerk wird auf Haufen geschichtet. Die Entsorgung von all dem übernimmt die Stadt.

 

Nabu-Mitglied Hans-Jürgen Kuhl weist auf Holzpflöcke hin. Es sind die Überreste eines Zaunes, mit dem der Teich befriedet war, zum Schutz vor größeren Tieren. Nachdem das Storchenpaar in den Süden geflogen ist, wird der Schutzzaun vorerst nicht benötigt.

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Das Balzlied des Steinkauz

Vorstellung und Verhören             

des Steinkauzes          

am 15. März 2012 um 19 Uhr            

am Friedhof Klein-Karben,         

Am Rosenhang   

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Winterdienst für Gartenvögel

Unsere Gartenvögel brauchen im Winter neben Futter auch Übernachtungsmöglichkeiten. >Video hier

 

Multimediavortrag von Dr. Hans Hansen (Freitag, den 20.1.12)
"Die Havarie von Fukushima
und die Konsequenzen daraus
in Deutschland"

Bildergalerie / Pressebericht hier

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Auf den Spuren des Bibers ...

Bericht >Foto anklicken

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Aussichtsplattform

am "Naturschutzgebiet Ludwigsquelle" eingeweiht

(Bericht: >Foto anklicken)

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Zu einem gemütlichen

Weihnachtsessen

mit Jahresrückblick trafen sich

Ende 2011

wieder zahlreiche

NABU-Mitglieder "Bei Anna".

(Bild vergrößern: Foto anklicken)

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Das neue Jahresprogramm

ist da!


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Alte Handy sammeln -
für die Havel

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Nidda-Renaturierung in Karben
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