Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden
Salzwiesen-Champignon, Steinpilz, Pfifferling, Lärchenröhrling, Buckelige Tramete, Lackporling und Tintenfischpilz – die Pilzwanderung durch den Hessenwald war bei herlichem Herbstwetter wie ein Spaziergang durch einen Pilzgarten. Die Pilzfreunde fanden auf dieser Wanderung fast das ganze Sortiment an einheimischen Pilzen. Sie ließen sich von dem Giessener Pilzexperten Wolfgang Schößler all diese Pilze erklären und die besonderen Kennzeichen erläutern, um sie von ihren Doppelgängern unterscheiden zu können. Sogar ein gelber Knollenblätterpilz
und aus der Familie der Öhrlinge wurde das Eselohr gefunden. Dieser Pilz hat manchmal die Form eines Eselohrs (Bild links).
Viele Pilze wurden von den Teilnehmern probiert um festzustellen, ob sie scharf oder nussig oder wie Kartoffeln schmecken. All das sind Merkmale, die der Pilzsammler beachten muss, um sicher bei der Bestimmung eines Pilzes zu sein. Denn selbst bei den Champignons gibt es ca. 70 verschiedene Arten, von denen einzelne giftig sind. Und nur unter Berücksichtigung von Geschmack, Geruch, Farbe und Standort ist ein Pilz halbwegs sicher zu identifizieren. Am Ende der Wanderung war mancher Pilzfreund überzeugt, dass es sicherer sei, im Lebensmitteldiscount-Laden eine Pilzmahlzeit zu kaufen als sie im Wald zu suchen.