Weit und breit die größte Mehlschwalben-Kolonie

Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Große Aufregung herrschte unter zahlreichen Mehlschwalben, als die schwere

Feuerwehrleiter der Stadt Karben ausgefahren wurde und schließlich ganz nahe an ihre Nester im fünften Stock des hohen Hauses kam, wo sie bisher ungestört brüteten und ihre Jungen hochzogen.

 

Eine große Schar der schnellen Insektenjäger umschwirrte längere Zeit das Dach und
verschwand schließlich, weil sich der „Feind“ nicht vertreiben ließ.

 

 

 

 

 

So konnten die Männer in Ruhe auf etwa 30m Länge Kotbretter anbringen, was mehrere Stunden dauerte.

Immer wieder tauchten kleinere Schwalbentrupps auf, um nach ihrer zweiten Brut zu sehen und diese zu füttern. Sie trauten sich aber nicht an die Nester heran.


Das Haus gehört der Islamischen Kultur Stiftung Bab-i Reyhan. Der NABU-Karben hatte das große Schwalbenvorkommen entdeckt und nahm Kontakt zum zweiten Vorsitzenden Herrn Ilyas Lsik auf. Herr Lsik wurde die Bedeutung dieses in unserer Region einmaligen Schwalbenvorkommens mit fast 40 Nestern hingewiesen und dass diese Tiere als Glücksbringer gelten.  Herr Lsik betonte die Probleme der Mieter mit dem Kot der Tiere. Wegen der großen Höhe des Gebäudes könne die Stiftung Kotbretter nicht in Eigenarbeit anbringen. Der NABU bat deshalb den Bürgermeister der Stadt Karben, Herrn Guido Rahn, um Hilfe. Diese wurde nach Klärung einiger Fragen großzügig gewährt.

 

 

 

 

 

 

 

Mitarbeiter der Stadt brachten nun – trotz einiger technischer Probleme – die Kotbretter an, so dass Schwalben und Menschen in Zukunft in guter Nachbarschaft mit einander auskommen können.


Die Mehlschwalben ernähren sich hauptsächlich von Fliegen, Mücken und Blattläusen

und werden deshalb von den meisten Menschen sehr geschätzt. Die Mehlschwalben

gehören, wie die anderen Schwalbenarten, zur Kategorie der besonders geschützten

Arten, deren Nester nach dem Bundesnaturschutzgesetz nicht zerstört werden dürfen

(Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (BNatSchG) § 44, Abs. 1, Nr. 3).

Interessant ist, dass nur 100m Luftlinie entfernt vom Haus der Kulturstiftung, an einem ähnlich hohen Haus, das  der Familie Bradler gehört, ebenfalls eine Mehlschwalben-Kolonie mit 24 Nestern entstanden ist und weiter expandiert:

 

 

Ein Haus voller Glücksschwalben


Seit 20 Jahren zieht es viele Mehlschwalben unter das Dach der Firma Metallbau Bradler in der Max-Planck-Straße. Vierundzwanzig Nester kann man dort auf beiden Seiten des vierstöckigen Hauses unter dem Dachvorsprung zählen.

Es ist fast unglaublich, dass sich so viele Schwalben eingefunden haben und hier brüten. Noch ist es ziemlich still. Wenn aber erst die drei bis vier Jungen je Elternpaar geschlüpft sind, dann wird es richtig lebendig.

Gerhard Bradler freut sich über die vielen Glücksbringer, die jeden Sommer wieder kommen. „Erst waren es nur wenige Paare, die unter unserem Dach ihre Nester bauten“, erzählt Bradler. „ Aber im Laufe der Jahre wurden es immer mehr Mehlschwalben. Wir haben die Tiere in Ruhe gelassen und auch unsere Mieter sind mit den vielen Schwalben einverstanden und akzeptieren, dass sie einmal die Woche die Fensterbretter kehren müssen“. Der NABU Karben beglückwünschte die Familie Bradler zu ihren vielen Schwalben. Eine so große Kolonie ist heute sehr selten an einem einzelnen Gebäude anzutreffen.

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Das Balzlied des Steinkauz

Vorstellung und Verhören             

des Steinkauzes          

am 15. März 2012 um 19 Uhr            

am Friedhof Klein-Karben,         

Am Rosenhang   

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Winterdienst für Gartenvögel

Unsere Gartenvögel brauchen im Winter neben Futter auch Übernachtungsmöglichkeiten. >Video hier

 

Multimediavortrag von Dr. Hans Hansen (Freitag, den 20.1.12)
"Die Havarie von Fukushima
und die Konsequenzen daraus
in Deutschland"

Bildergalerie / Pressebericht hier

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Auf den Spuren des Bibers ...

Bericht >Foto anklicken

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Aussichtsplattform

am "Naturschutzgebiet Ludwigsquelle" eingeweiht

(Bericht: >Foto anklicken)

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Zu einem gemütlichen

Weihnachtsessen

mit Jahresrückblick trafen sich

Ende 2011

wieder zahlreiche

NABU-Mitglieder "Bei Anna".

(Bild vergrößern: Foto anklicken)

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Das neue Jahresprogramm

ist da!


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Alte Handy sammeln -
für die Havel

(Info >Foto anklicken)

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Nidda-Renaturierung in Karben
(Info >Foto anklicken)