Fledermaus-Seite

Fledermäuse sind aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt

Alle heimischen Fledermäuse halten Winterschlaf. Dieser Tage sind die meisten Fledermäuse nach Karben zurückgekehrt. Sie haben dabei zum Teil erhebliche Entfernungen zurücklegen müssen, da ihre Winterquartiere in Stollen, Höhlen oder kühlen Kellern mitunter 250 bis 500 km, in Einzelfällen sogar über 1.000 km entfernt sind.
Fledermäuse haben kaum natürliche Feinde, aber gehören zu jenen Lebewesen, die am meisten unter intensiver Land- und Forstwirtschaft sowie der Vernichtung natürlicher Lebensräume durch den Menschen leiden. Viele ihrer traditionellen Quartiere wurden zerstört und Nahrungsquellen reduziert. Auch der Einsatz von Pestiziden, sowohl in der Landwirtschaft, aber auch in der Forstwirtschaft und im Privathaushalt macht den Tieren zu schaffen.

Dachböden werden renoviert und mit Holzschutzmitteln behandelt, Hohlräume ausgeschäumt und Fugen versiegelt. Wichtige Lebensräume unter Dächern, hinter Fassadenverkleidungen, Fallrohren und in Fassadennischen gehen so verloren. Um das Wohnungsangebot für die unter strengem Schutz stehenden Fledermäuse zu erhöhen, appelliert der NABU an alle Hauseigentümer, entsprechende Vorrichtungen am Haus oder im Garten zu schaffen.

Der NABU-Karben bietet Holzbausätze für sogenannte Spaltenquartiere an, die mit ein wenig Geschick leicht zusammengeschraubt werden können. Diese Bausätze kosten nur 9,- EUR und können an geschützten Stellen z.B. an Hausfassaden angebracht werden. Diese Kästen oder aber auch kostenlose Bauanleitungen für verschiedene Unterschlupfe können unter 0177 5996313 angefordert werden.

Gartenbesitzer können außerdem mit kleinen Maßnahmen ein zusätzliches Nahrungsangebot für die beliebten Tiere schaffen. Ein möglichst vielgestaltiger Garten mit artenreicher Wiese statt Einheitsrasen und heimischen Sträuchern und Stauden ist optimal. Der Einsatz von sogenannten Pflanzenschutzmitteln (wie z.B. Glyphosat) sollte vermieden werden. Wo nachtblühende, nektarreiche Blütenpflanzen stehen, werden durch den Duft Nachtfalter, die Lieblingsspeise vieler Fledermäuse, angelockt. Weitere Einzelheiten dazu finden sich auf der Webseite des NABU. Dort finden Sie auch Ratschläge für den Umgang mit verirrten oder hilflosen Fledermäusen. Zudem findet am 2. August 2018 ab 20 Uhr wieder der beliebte Fledermausabend in der Schreinerei Maier in Okarben statt.

_________________________________________________________________________

Der NABU Karben sucht wieder fledermausfreundliche Häuser

Dieses Jahr sind durch den milden Winter alle ein bisschen früher dran. Auch die meisten Fledermäuse sind schon aus ihrem Winterschlaf erwacht und nach Karben zurückgekehrt. Sie haben dabei zum Teil erhebliche Entfernungen zurücklegen müssen, da ihre Winterquartiere in Stollen, Höhlen oder kühlen Kellern mitunter 250 bis 500 km, in Einzelfällen sogar über 1.000 km entfernt sind.

 

Fledermäuse haben kaum natürliche Feinde, aber gehören zu jenen Lebewesen, die am meisten unter intensiver Land- und Forstwirtschaft sowie der Vernichtung natürlicher Lebensräume durch den Menschen leiden. Viele ihrer traditionellen Quartiere wurden zerstört und Nahrungsquellen reduziert.

 

Um das Wohnungsangebot für die unter strengem Schutz stehenden Fledermäuse zu erhöhen, appelliert der NABU an alle Hauseigentümer, entsprechende Vorrichtungen am Haus zu schaffen. Der NABU-Karben bietet Holzbausätze für sogenannte Spaltenquartiere an, die mit ein wenig Geschick leicht zusammengeschraubt werden können. Diese Bausätze kosten nur 9,- EUR und können an geschützten Stellen z.B. an Hausfassaden angebracht werden. Diese Kästen oder aber auch kostenlose Bauanleitungen für verschiedene Unterschlupfe können unter 0177 5996313 angefordert werden.

 

Gartenbesitzer können außerdem mit kleinen Maßnahmen ein zusätzliches Nahrungsangebot für die beliebten Tiere schaffen. Ein möglichst vielgestaltiger Garten mit artenreicher Wiese statt Einheitsrasen und heimischen Sträuchern und Stauden ist optimal. Wo nachtblühende, nektarreiche Blütenpflanzen stehen, werden durch den Duft Nachtfalter, die Lieblingsspeise vieler Fledermäuse, angelockt. Weitere Einzelheiten dazu finden sich auf der Webseite des NABU Deutschland.

_________________________________________________________________________

BAT-NIght (Fledermausnacht) am 6. August 2012 in Okarben

(Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden)

Auch in diesem Jahr konnte die Flermaus-Beauftragte des NABU-Karben, Petra Ulrich, wieder zahlreiche Naturfreunde, unter ihnen viele Kinder, zur „BAT-Night“ auf dem Okärber Gelände der Schreinerei Maier in Okarben begrüßen.

Frank Uwe Pfuhl von der "Umweltwerkstatt Wetterau" stellte die heimischen Fledermäuse

vor ...

...und hatte auch ein "Fledermaus-Puzzle" mitgebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwergfledermäuse sind mit etwa 4-5 cm Körpergröße und 20 cm Flügelspannweite die kleinsten, aber auch die häufigsten heimischen Fledermäuse. Mit ihrem Gewicht von etwa 5(!) Gramm wiegen sie nur soviel wie ein Stück Würfelzucker. Jede vertilgt pro Sommer etwa eine viertel Million Mücken, was zeigt, wie nützlich sie sind.


Fledermäuse geben 10 bis 20 Ultraschalllaute pro Sekunde ab, um sich in der Dunkelheit zu orientieren. Dank Echoortung sind sie in der Lage, sogar bei absoluter Dunkelheit durch einen Maschendrahtzaun zu fliegen.

Nach Einbruch der Dunkelheit waren die „Jäger der Nacht“ auch zu „hören“: Mit einem so genannten Bat-Detektor wurden die von den nachtaktiven Tieren ausgestoßenen Ultraschalllaute für das menschliche Ohr hörbar gemacht.

An den „knackenden Geräuschen“, konnte man auf der Niddabrücke am „Promilleweg“ sogar die unterschiedlichen Arten, wie Wasser- oder Zwergledermäuse, deutlich unterscheiden.