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Zahlreiche Naturfreunde, unter ihnen viele Kinder, wollten mehr über unsere Fledermäuse wissen und waren zur „BAT-Night“ auf das Okärber Gelände der Schreinerei Maier in Okarben gekommen.
Frank Uwe Pfuhl von der NABU-Umweltwerkstatt Wetterau stellte die heimischen Fledermausarten vor und hatte sogar eine kleine (präparierte) Zwergfledermaus mitgebracht, die von allen bestaunt wurde.
Zwergfledermäuse sind mit etwa 4-5 cm Körpergröße und 20 cm Flügelspannweite die kleinsten, aber auch die häufigsten heimischen Fledermäuse. Mit ihrem Gewicht von etwa 5(!) Gramm wiegen sie nur soviel wie ein Stück Würfelzucker. Jede vertilgt pro Sommer etwa eine viertel Million Mücken, was zeigt, wie nützlich sie sind.
Fledermäuse geben 10 bis 20 Ultraschalllaute pro Sekunde ab, um sich in der Dunkelheit zu orientieren. Dank Echoortung sind sie in der Lage, sogar bei absoluter Dunkelheit durch einen Maschendrahtzaun zu fliegen.
Nach Einbruch der Dunkelheit waren die „Jäger der Nacht“ auch zu „hören“: Mit einem so genannten Bat-Detektor wurden die von den nachtaktiven Tieren ausgestoßenen Ultraschalllaute für das menschliche Ohr hörbar gemacht.