Veranstaltungen, Vorträge, Exkursionen und Aktionen - Die nächsten Termine:

Jeden zweiten Mittwoch im Monat Ist NABU-Treff (außer Dezember)!

Nächster Termin: 13. November 2019 - Außerordendliche Mitgliederversammlung. Achtung:  Die Versammlung findet im Klubraum I im Bürgerzentrum Karben (Rathausplatz 1) statt. Beginn 19.00 Uhr!

Der nächste reguläre Monatstreff ist am 8. Januar 2020

 

 

Weitere Veranstaltungen für 2020 gibt es demnächst hier


Vortrag: Die Entwicklung des Lebens auf der Erde

Der Referent Hans Hansen (Foto: Jürgen Becker)
Dr. Hans Hansen referiert über die Entstehung des Lebens (Foto: J. Becker)

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Exkursion: Pilzwanderung durch den Hessenwald

Pilzexkursion mit Wolfgang Schößler (Foto: Jürgen Becker)
Wolfgang Schößler zeigte auf der Exkursion viel Pilze (Foto: Jürgen Becker)

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Die wahre Geschichte vom Hühnerhabicht

Auf dem Hühnerhof von Alfred Neu aus Karben-Kloppenheim befindet sich die Stelle, wo sich der Greif versteckt hatte (Foto: Prinzinger)
Hühnerhof von Alfred Neu aus Karben-Kloppenheim. Er ist komplett mit Netzen überdeckt. Der Pfeil zeigt die Stelle, wo sich der Greif versteckt hatte. (Foto: Prinzinger)

 Am frühen Morgen hört Alfred Neu aus Karben/Kloppenheim lautes Geschrei aus seinem kleinen Hühnerhof. Als er nachsieht, sitzt ein großer Greifvogel auf einem Huhn. Dieser zieht sich mit seiner Beute in eine dunkle Ecke unter einer kleinen Lege-Hütte unerreichbar zurück.

Habicht bei der Untersuchung, ein Weibchen ist gesund und munter. (Foto: Prinzinger)
Habicht bei der Untersuchung. Die Weibchen dieser Greifvogelart sind sehr groß und erreichen die Größe eines Bussards. Charakteristisch ist die quergestreifte Brust. (Foto: Prinzinger)

Ein zur Hilfe gerufenes NABU-Mitglied (Prinzinger) kann den als Habichtweibchen bestimmten Vogel befreien und nimmt ihn zur genaueren Untersuchung nach Hause. Es zeigt sich, dass dem Greif nichts fehlt, und er wird freigelassen und fliegt davon! Die Frage an Herrn Neu, ob es ihn ärgere, dass der Habicht eines seiner Hühner getötet hat. Seine Antwort: „Warum denn, die Greife wollen auch leben!“ Toll – oder?

Am frühen Nachmittag sitzt der Habicht plötzlich völlig überraschend auf einer Pergola im  Garten seines „Freilassers“. Man kann sich ihm bis auf 2 m nähern, erst dann fliegt er davon. Am Abend des gleichen Tages reinigt das NABU-Mitglied seinen Kellergang, wo ein Handwerker 2 Stunden mit einem Bohrhammer tätig war. Plötzlich sitzt das Habichtweibchen mitten im Gang und schaut dem Geschehen zu! Es wird nach außen komplimentiert und fliegt wieder davon. Wie lässt sich das erklären? Wahrscheinlich ist der Greif durch das vorangegangene Geschehen etwas außer Kontrolle geraten. Dennoch ist der gesamte räumliche und zeitliche Ablauf doch mehr als erstaunlich. Auf jeden Fall war der unberingte Vogel gesund und sicher kein Gefangenschaftsflüchtling.

Seltener Gast im Garten: Habicht auf der Pergola (Foto: Prinzinger)

 Seltener Zuschauer: Habicht Im Kellergang seines „Befreiers“ (Foto: Prinzinger)



Apfelernte auf Streuobst-wiesen des NABU Karben

Die Apfelernte 2019 des NABU Karben (Foto: Jürgen Becker)
Viele Aktive des NABU Karben hatten sich eingefunden, um selber für den eigenen Bedarf Äpfel abzupflücken und den Rest für die Kelterei einzusammeln. (Foto: Jürgen Becker)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesen Tagen hatte es mehrfach geregnet, so waren die Aktiven des NABU Karben heil froh, dass an dem Erntetag alles trocken blieb. 15 Mitstreiter hatten sich am Samstagmorgen eingefunden, um die Apfelernte über die Bühne zu bringen. Sonst hatte der NABU Karben, weil er viele Streuobstwiesen betreut, eine reiche Apfelernte einfahren können. Die Hauptfläche fiel aus, weil von den ca. 100 Bäumen durch den Frost im Frühjahr die Blüten alle erfroren waren. Nur eine Streuobstfläche oberhalb der Kurt-Schumacher-Schule hatte viele Äpfel angesetzt. Bedingt durch die anhaltende Trockenheit des letzten Sommers, haben die Obstbäume wenige und auch kleinere Äpfel getragen, sodass nur 7 Zentner zusammen kamen. Jeder konnte für seinen eigenen Bedarf Äpfel mit nach Hause nehmen und der Rest wurde von einem örtlichen Privatbetrieb in die Kelterei gebracht. Zusammen mit den für den eigenen Bedarf gepflückten Äpfeln kamen wir auf  9 Zentner.

Neues aus der Tierwelt:

Nicht nur Vögel wandern

Für die Suche nach einem Winterquartier geht der Bergmolch auf Wanderschaft  (Foto: R. Prinzinger)
Bergmolch auf Wanderschaft. Er sucht auf Land nach vor Frost geschützten Stellen für die Überwinterung (Foto: R. Prinzinger)

 

Die Zeit läuft in Richtung Winter. Zeit für Amphibien, Vorkehrungen zu treffen, die kalte Jahreszeit zu überleben, ohne zu erfrieren oder zu verhungern.  Regnerisches Wetter ist ideal, um einen günstigen Überwinterungsplatz zu suchen. Austrocknen wird so verhindert.
Wechselwarme Tiere, wie die Amphibien, passen sich der Außentemperatur an, wobei ihre Körpertemperatur nahezu auf 0 Grad Celsius sinken kann. Dazu benötigen sie einen sicheren Ort, an dem sie ihre Winterstarre unbeschadet überleben können. Das sind geschützte, feuchte Orte, in denen sie ungestört und geschützt vor eventuellen "Feinden" die kalte Jahreszeit überstehen können. Je nach Art kann dies auf Land aber auch unter Wasser sein. Letzteres ist z.B. bei Wasserfröschen möglich, da sie über Hautatmung auch unter Wasser ausreichend Sauerstoff für die Atmung aufnehmen können. Einige Wasserbewohner gehen dagegen zur  Überwinterung auf Land. Dazu gehören auch Molche. Sie kann man zurzeit häufig auf ihrer Wanderung von Teichen in die Landumgebung sehen, wo sie unter feuchten Reisig- und Blätterhaufen, Kompost, Baumwurzeln Schutz finden, bis es wieder wärmer wird.



Neues aus der Tierwelt:

Die Kraniche ziehen wieder über Karben

Der Kranichzug hat begonnen, sie fliegen auch über Karben. Mit Glück sind die Vögel auf ihrem Flug in die Winterquartiere zu beobachten. Mehr dazu hier

Neues aus der Tierwelt:

Mäuseschwemme bringt großes Familienglück

Warum viele kleine Nager Einfluß auf die Entwicklung von Beutegreifern haben, lesen Sie hier am Beispiel von Schleiereulen



Glyphosat:

Einsatz in Karben einschränken

Die Position des NABU Karben lesen Sie hier

Weiterbau der B3:

NABU wiederholt die Forderung nach einer gemeinsamen Trassenführung für Bahn und B3

Weitere Informationen hier