Veranstaltungen, Vorträge, Exkursionen und Aktionen - Die nächsten Termine:

Jeden zweiten Mittwoch im Monat Ist NABU-Treff (außer Dezember)!

Nächster Termin:  findet zur Zeit nicht statt.

Treffpunkt: Vereinshaus Karben (NABU Karben / Foto Club Karben), Christinenstr. 17.

 

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus, als Vorsorgemaßnahme und um der Ausbreitung des Virus entgegen zu wirken sind alle NABU Veranstaltungen (Exkursionen, Vorträge, Pflegeeinsätze, etc.) abgesagt.

Sollte sich die Situation ändern und Veranstaltungen wieder möglich sein, werden wir Sie an dieser Stelle über Änderungen informieren. Dennoch war der NABU Karben nicht untätig und hat ein Programm ausgearbeitet. Was wir für 2021 vorgesehen haben, sehen Sie hier


Neues aus der Tierwelt:

freiwillige Reisebeschränkung bei Familie Storch

Diese Störche verzichten auf die Überwinterung im Süden und blieben bisher in Karben. (Foto: Prinzinger) Bleiben
In Kleinkarben hat sich ein Weißstorchpaar bisher den Flug ins Winterquartier gespart und sitzt regelmäßig auf ihrem Nest. (Foto: Prinzinger)
Warum in die Ferne - bei Sonnenschein und + 12 Grad. (Foto: Prinzinger)
Bei herrlichem Sonnenschein und +12 °C; optimales Wetter also, um sich zu sonnen, zu putzen und den Winter zu vergessen. (Foto: Prinzinger)

Immer mehr Zugvögel ziehen im Winter nicht (mehr) in den warmen Süden. Daran ist aber nicht Corona schuld. Tatsache ist, dass bei uns die Winter immer kürzer und wärmer werden: Von den 10 wärmsten Wintern seit 1881 lagen fünf in den vergangenen 15 Jahren und ihre Dauer hat sich von rund 120 auf 100 Tage verkürzt. 2019/20 war sogar der drittwärmste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und am Bodensee wurden zum ersten Mal überwinternde Schwalben beobachtet! Also lohnt sich offenbar die Gefahr des Hierbleibens allemal; spart es neben Energie auch das Reiserisiko, wenn man vor Ort bleibt. Immer mehr Störche sehen das offensichtlich auch so. In Kleinkarben brütete ein Paar die letzten 4 Jahre auf einem alten Schornstein mitten in der Stadt. Das 12-jährige Männchen wurde 2008 in Wiesbaden beringt und das ein Jahr jüngere Weibchen in Nidderau. Es sind also „Einheimische“. Die beiden „Oldies“ (Durchschnittsalter im Freiland: 8-10 Jahre) haben sich bisher nicht auf den Weg in den Süden gemacht. Sie sitzen mal einzeln, mal gemeinsam auf ihrem Nest um zu ruhen und zu übernachten. Bleiben als Wünsche zu Weihnachten und Neujahr, dass sie den Winter gut überstehen und 2021 für sie erfolgreich wird.


Neues aus der Tierwelt: Massenauftreten von Pflanzenwanzen

Kiefernwanze (Foto: Prinzinger)
Die Kiefernwanze (Foto: Prinzinger)

Im jetzigen Herbst wird häufiger von größeren Wanzenansammlungen berichtet, die auch gerne in Wohnungen fliegen. Es handelt sich um eine Anfang der 2000er aus Amerika eingewanderte Kiefern- oder Zapfenwanze (Leptoglossus occidentalis), die sich von Baumsäften ernährt. Die Wanze ist also eine invasive Art. Sie ist für den Menschen ungefährlich und über bedeutende Pflanzenschäden ist bisher nicht bekannt.

Neues aus der Tierwelt: Amseln proben im Winter ihren Gesang

Training für's Frührjahr: Der Flüstergesang der Amsel. (Foto: Derer)
Amseln können auch im Winter bei Schnee und Kälte einen leisen, kaum hörbaren Flüstergesang äußern. (Foto: Derer)

Aufmerksamen Naturbeobachtern ist es vielleicht schon aufgefallen: Aus den Büschen und Bäumen des Gartens kann man trotz Kälte den Winter hindurch oft einen sehr leisen, kaum auffallenden „Flüster-Gesang“ hören. Und man fragt sich: Was ist das? Tatsächlich ist dieser wissenschaftlich „subsong“ genannte Gesang nicht ungewöhnlich. Er kommt bei vielen Vögeln vor, fällt uns allerdings vor allem bei Amseln und Rotkehlchen auf, die in unserer unmittelbaren Umgebung leben. Vor allem – aber nicht nur - wird er von jungen Männchen geäußert. Man vermutet, dass sie so schon für das kommende Frühjahr üben, um erfolgreich gegen die alten männlichen Vögel am Wettbewerb um Brutreviere und Weibchen teilnehmen zu können. Die zurzeit herrschenden warmen Winter begünstigen dieses Verhalten und können auch uns Menschen ein bisschen auf die kommende Frühjahrszeit einstimmen.



"Notfallnummern Naturschutz"

NABU Hotline
NABU Hotline Fledermaus
Staatliche Vogelschutzwarte Hessen
Wetteraukreis, Landratsamt / Untere Naturschutzbehörde
Giftinformationszentrum Mainz

030-284984-6000
030-284984-5000
069-420105-0
06031-83-0
06131-19240



Glyphosat:

Einsatz in Karben einschränken

Die Position des NABU Karben lesen Sie hier

Weiterbau der B3:

NABU wiederholt die Forderung nach einer gemeinsamen Trassenführung für Bahn und B3

Weitere Informationen hier